Seien Sie auf das Herzlichste begrüßt und lassen Sie sich informieren und verzaubern von einem historischen Bahnhof, den es eigentlich schon gar nicht mehr gibt. In den Buch "Mirke und Ottenbruch" von Frielingsdorf steht sinngemäß zu lesen: "Schade, dass die Schätze nicht mehr da sind". Sie sind es doch, bzw. lassen sich wiederbeschaffen, und das mit vergleichsweise geringem Aufwand! Um das zu erkennen, bedarf es des genauen Hinsehens.

Den Vorurteilen mit Begriffen wie „unwirtschaftlich“, „marode“, „unmöglich“, „wird zu teuer“ oder ähnliches soll entgegengetreten werden. Das Gebäude braucht nicht mehr gerettet zu werden, es wurde bereits saniert, historische Werte restauriert und einem rentablen Nutzungskonzept zugeführt. Es muss allerdings geschützt werden vor übler Nachrede, vor Vandalismus und auch vor Boden- und Immobilienspekulanten, die nur das “schnelle Geld“ suchen. Bei einem Rundgang und genauem Hinsehen wird man dies erkennen, dass nicht die Bausubstanz marode ist, sondern der rücksichtslose oder gleichgültige Umgang mit derselben, in der Sprache und in der Sache. Äußerungen wie “da sei der Schwamm drin“, entbehrt jeder Grundlage und zielt eher auf die reale Existenz des Gebäudes. Die Gefahr, dass ein Abriss historischer Werte wie 1981 stattfindet  (siehe Unterpunkt historischer Bahnsteig) ist sehr konkret, wenn man sich z.B. die Verhältnisse und den Zustand im Bereich der Theaterleute anschaut. Wahrscheinlich ist der Wertverlust benachbarter Grundstücke größer, als der Bahnhof wert ist. Von beiden Seiten ist der historische Wert des Bahnhofs bedroht. Diese Internetseite ist nicht zur Vermarktung oder etwa zur Unterhaltung gestaltet, sondern soll erst einmal sachlich informieren und die bei einem Rundgang nicht oder nicht so leicht zu sehenden Verhältnisse aufzeigen, immerhin sind die neu eingebauten Bauelemente so gut versteckt, dass selbst erfahrene Baufachleute diese schon mal übersehen können.


Es soll also einerseits untermauert werden, dass die kostenträchtigen Hürden bereits alle genommen sind. Ferner soll diese Internetseite die Vision aufzeigen, dass es möglich ist, den historischen Bahnhof mit all seinen sichtbaren und unsichtbaren Schätzen wieder zu beleben und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Es fehlt nicht mehr viel dazu! Es kann ein historisches Juwel werden, das weit über Wuppertal hinaus bedeutsam wird, als ein Zeugnis aus der Spätzeit der Frühindustriealisierung. Immerhin ist er europaweit der letzte noch in Fachwerk gebaute Innenstadtbahnhof. Zudem galt er schon damals als eine der schönsten seiner Art, mit großzügigen Innenausstattungen sowie mit Fachwerk- und Holzgestaltungen ausgestattet. Auch die Tatsache, dass er noch zu einem der wenigen noch existierenden Gebäude zu zählen ist, bei dem die Raumaufteilung und Ausstattungsqualität streng nach dem Prinzip der Dreiklassengesellschaft erfolgte, stellt einen hohen Unikatswert dar.
Einen weiteren Schatz stellt die Lage dar (siehe Vorwort Broschüre FUGITO von 2002 „Lage, Lage, Lage“). Es ist der ideale Ankerpunkt von der Nordbahntrasse und von der historischen Nordstadt von Elberfeld. Er hat an der Nordbahntrasse und darüber hinaus keine Konkurrenz, was Sanierungszustand, Reichhaltigkeit positiver Attribute und Fehlerfreiheit für eine wirtschaftliche Rentabilität anbetrifft (Zitat des   erfahrenen Gutachters Hoeffken, er kennt vergleichbare Objekte in NRW).